FAQ

Hier findest Du häufig gestellte Fragen und Antworten zur Optiker Ausbildung. Solltest du deine Frage hier nicht finden, schau doch einmal in die Rubriken Bewerbung, Ausbildung, Perspektiven oder Tipps & Ratgeber.

Welche Aufgaben werden in der Ausbildung √ľbernommen?

Die Ausbildung in der Augenoptik ist sehr vielseitig: Wie werden Brillengl√§ser bearbeitet, Fassungen repariert und eine fertige Brille dem Kunden angepasst? Der Auszubildende lernt, welche Sehhilfen es f√ľr welche F√§lle gibt.

Während der Ausbildung eignen sich die Auszubildenden ein vielfältiges Wissen an: Augenoptiker verstehen etwas von Physik und Mathematik, bedienen Maschinen und bringen Gläser auf das perfekte Maß. Sie messen, löten, feilen und reparieren.

Augenoptiker stehen jedoch nicht nur in der Werkstatt: Die Arbeit mit Kunden macht ihnen ebensoviel Spa√ü. Jeden Tag treffen sie unterschiedliche Menschen, die ihre Hilfe brauchen. Mit viel modischem Gesp√ľr wird die jeweils beste L√∂sung f√ľr den Kunden gesucht: Die Brille muss zur Kopf- und Gesichtsform ebenso passen, wie zu Haarfarbe, Outfit und Beruf.

Au√üerdem lernen die Auszubildenden die betriebswirtschaftlichen Basics – also alles, was f√ľr die ebenso spannende Zeit nach der Ausbildung notwendig ist.

Mehr zu den Ausbildungsinhalten findest du hier.

Passt die Ausbildung zum Augenoptiker zu mir?

Du kennst die Frage: Was willst du nach der Schule machen? Was mit Menschen? Technik? Psychologie oder Werbung? Oder lieber Mode?

Mach‘ keine Kompromisse und w√§hle alles: Als Augenoptiker arbeitest du so vielf√§ltig, wie in kaum einem anderen Beruf! Du arbeitest in der Werkstatt, sprichst einf√ľhlsam mit Menschen, lernst Werbung f√ľr dich zu machen ‚Äď und bist gefragter Styling-Berater!

Mehr zu den Ausbildungsinhalten findest du hier.

Wie finde ich einen Ausbildungsplatz?

Auf unserer Website bieten wir¬†Lehrstellen- und Praktikumsangebote. Nat√ľrlich kannst du dich auch bei der Agentur f√ľr Arbeit informieren oder eine √∂rtliche Ausbildungsmesse besuchen.

Wie lange dauert die Ausbildung?

Die Ausbildung selbst dauert insgesamt drei Jahre. Unter bestimmten Voraussetzungen kann die Ausbildungszeit auch verk√ľrzt werden.

Mehr zu den Ausbildungsinhalten findest du hier.

Wann beginnt das Berufsausbildungsverhältnis?

Das Berufsausbildungsverhältnis beginnt mit der Probezeit. Diese beträgt mindestens einen Monat und darf höchstens 4 Monate dauern.

Welche Bewerbungsunterlagen m√ľssen mitgeschickt werden?

Erstmal ist es wichtig, dass die Bewerbungsmappe vollst√§ndig ist. Immer dabei sein sollten: Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, Bescheinigungen (√ľber Praktika o.√§.) und ein Bewerbungsfoto. Weitere Informationen zur richtigen Bewerbung, Checklisten und Tipps f√ľr das Vorstellungsgespr√§ch haben wir¬†hier zusammengestellt.

Welchen Schulabschluss brauche ich f√ľr die Ausbildung?

Gew√ľnscht ist ein guter Hauptschulabschluss oder eine h√∂here Qualifikation.

Was passiert in der Berufsschule?

In der Berufsschule werden so genannte „Lernfelder“ unterrichtet. Diese sind zum Beispiel: Sehtestergebnisse erkl√§ren, Brillen instand setzen oder modifizieren, Kunden mit Sonnenschutzbrillen versorgen oder Einst√§rken-Brillengl√§ser kontrollieren und einarbeiten.

Hier¬†findest du Berufsschulen f√ľr Augenoptiker in Deutschland.

Was ist die √ľberbetriebliche Ausbildung?

Die √ľberbetriebliche Ausbildung (auch √ľberbetriebliche Lehrlingsunterweisung genannt) erg√§nzt und unterst√ľtzt die betriebliche Ausbildung mit praktischen Kursen. Hier wird insbesondere der Umgang mit Maschinen, Ger√§ten und Arbeitsvorg√§ngen ge√ľbt, die im eigenen Ausbildungsbetrieb vielleicht nicht vorhanden sind bzw. so nicht vermittelt werden. Die √ľberbetriebliche Ausbildung dauert maximal 6 Wochen, also zwei Wochen pro Lehrjahr. Sie wird jedoch nicht √ľberall durchgef√ľhrt. Wo sie durchgef√ľhrt wird, ist die Teilnahme allerdings Voraussetzung, um zur Gesellenpr√ľfung zugelassen zu werden.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten bieten sich im Anschluss?

Nach der Ausbildung kann eine Meisterschule besucht oder ein Studium absolviert werden. Danach stehen viele T√ľren offen: Zum Beispiel die Er√∂ffnung eines eigenen Betriebes, die verantwortungsvolle T√§tigkeit in einem Betrieb in leitender Funktion, oder eine T√§tigkeit in der optischen Industrie.

Ebenfalls m√∂glich ist die Spezialisierung auf einen Bereich: Sportoptiker beraten Skifahrer, Marathonl√§ufer oder Tennisspieler, da diese besondere Brillen ben√∂tigen. Ob als Fachmann f√ľr Kontaktlinsen oder Menschen mit schwerer Sehbeeintr√§chtigung helfen ‚Äď nach der Ausbildung stehen viele Wege offen!

Weitere Informationen zu den M√∂glichkeiten nach der Gesellenpr√ľfung sind unter dem¬†Men√ľpunkt Perspektiven¬†zusammengestellt.

Wie laufen die Pr√ľfungen ab?

In der Augenoptiker Ausbildung wird eine gestreckte Gesellenpr√ľfung abgelegt. Das bedeutet, dass zur Mitte deiner Ausbildungszeit die Gesellenpr√ľfung Teil 1 und am Ende der Ausbildung die Gesellenpr√ľfung Teil 2 abgelegt werden.

Die Benotung der Gesellenpr√ľfung Teil 1 wirkt sich bereits mit 30 % auf die Abschlussnote aus. Gepr√ľft werden ein praktischer, sowie ein theoretischer Teil. Die Gesellenpr√ľfung Teil 2 z√§hlt mit einer Gewichtung von 70% in die Endnote mit ein.

Welche Zulassungsvoraussetzungen muss ich erf√ľllen, um zur Pr√ľfung zugelassen zu werden?

Zur Pr√ľfung zugelassen sind Auszubildende, die:

  • die erforderliche Ausbildungszeit, einschlie√ülich der vorgeschriebenen √ľberbetrieblichen Lehrlingsunterweisung absolviert haben.
  • die schriftlichen Ausbildungsnachweise erbracht haben. Siehe auch FAQ: Berichtsheft
  • deren Berufsausbildungsverh√§ltnis in das Verzeichnis der Berufsausbildungsverh√§ltnisse eingetragen wurde. Sprich am besten fr√ľhzeitig deinen Chef darauf an!

Wann sollte man sich bewerben?

Wir empfehlen, sich fr√ľhzeitig (bereits ein Jahr vor Ausbildungsbeginn) um einen Ausbildungsplatz zu bewerben. Mehr zur Bewerbung findest du¬†hier.

Ist der Beruf auch in der Zukunft wichtig?

Ja, nat√ľrlich! Zwei Drittel aller Menschen sind fehlsichtig – und es werden immer mehr. Im Auto, beim Sport, am Computer ‚Äď die Anforderungen an unsere Augen steigen, die Technologie der Optik entwickelt sich weiter.

Als Spezialist f√ľr gutes Sehen sind Augenoptiker deshalb in Zukunft genauso gefragt wie heute ‚Äď beste Aussichten f√ľr die Karriere!

Was verdient man in der Ausbildung?

Dein Betrieb zahlt w√§hrend der Ausbildung eine Verg√ľtung, die von Jahr zu Jahr steigt. Ist der Ausbildungsplatz weit von Zuhause entfernt, k√∂nnen Zusch√ľsse, zum Beispiel Berufsausbildungsbeihilfe oder Wohngeld beantragt werden. Ausk√ľnfte gibt die Agentur f√ľr Arbeit. Mehr zum Gehalt und zur Ausbildungsverg√ľtung haben wir¬†hier¬†zusammengefasst.

Was ist beim Vorstellungsgespräch zu beachten?

Bei der Vorbereitung auf das Vorstellungsgespr√§ch sollte man sich im Vorfeld √ľber den Betrieb und das Berufsbild informieren. Es ist immer gut, sich im Vorfeld Fragen f√ľr das Gespr√§ch zu √ľberlegen, da dies auf Interesse an der Ausbildung schlie√üen l√§sst. Es ist wichtig, mit sauberer und angemessener Kleidung, fit und ausgeruht zu erscheinen. Und: P√ľnktlichkeit ist das oberste Gebot!

Weitere Tipps rund um die Bewerbung haben wir unter¬†„Wie bewerbe ich mich?“¬† zusammengefasst.

Wie viel Urlaub steht dem Auszubildenden zu?

Der Mindestanspruch f√ľr Jugendliche ergibt sich aus dem Jugendarbeitsschutzgesetz. Die Delegiertenversammlung des SWAV empfiehlt, den Jahresurlaub auf 27 Werktage festzusetzen. Werktage sind alle Wochentage, die nicht Sonn- und Feiertage sind.

Wie lang ist die tägliche und wöchentliche Arbeitszeit?

Jugendliche d√ľrfen nicht mehr als acht Stunden t√§glich und 40 Stunden w√∂chentlich besch√§ftigt werden. Wenn an einzelnen Werktagen die Arbeitszeit auf weniger als acht Stunden verk√ľrzt ist, k√∂nnen Jugendliche an den √ľbrigen Werktagen derselben Woche achteinhalb Stunden besch√§ftigt werden.

Der SWAV empfiehlt, bei allen Ausbildungsvertr√§gen eine 40-Stunden-Woche zu vereinbaren. Mehr zum Gehalt und zur Ausbildungsverg√ľtung haben wir¬†hier¬†zusammengefasst.

Muss ein Berichtsheft gef√ľhrt werden?

Ja, Alle Auszubildenden sind verpflichtet, ein Berichtsheft zu f√ľhren. Das Berichtsheft ist dem Auszubildenden von seinem Ausbildungsbetrieb zur Verf√ľgung zu stellen. Es ist vom Auszubildenden regelm√§√üig zu f√ľhren, dem Ausbilder vorzulegen und von beiden Parteien zu unterschreiben.

Durch das l√ľckenlose F√ľhren des Nachweises soll der Ablauf der Ausbildung transparent gemacht werden. Der ordnungsgem√§√ü gef√ľhrte Ausbildungsnachweis ist Zulassungsvoraussetzung f√ľr die Gesellenpr√ľfung.

Lade dir¬†hier¬†eine √úbersicht herunter, auf welche Punkte du beim F√ľhren deines Berichtsheftes besonders achten solltest.

Was passiert, wenn ich etwas im Betrieb kaputt gemacht habe?

In der Regel haftet das Unternehmen, wenn Auszubildende einen Fehler im Betrieb machen und Schaden verursachen ‚Äď allerdings nicht, wenn es vors√§tzlich passiert ist. In solchen F√§llen hilft eine private Haftpflichtversicherung. W√§hrend der Erstausbildung ist der Azubi in der Regel bis zum Alter von 25 Jahren bei seinen Eltern mitversichert. Da dies jedoch viele Versicherer unterschiedlich handhaben, sollte man sich vorher genau bei der Versicherung informieren.

Welche Rechte und Pflichten haben Auszubildende?

Auszubildende haben viele Pflichten ‚Äď aber auch viele Rechte. Der Ausbildungsbetrieb muss zum Beispiel daf√ľr sorgen, dass der Azubi das¬†Ausbildungsziel erreichen kann.

Auszubildende haben in ihrer Ausbildung Recht auf Urlaub und eine angemessene Bezahlung! Alles √ľber deine Rechte und Pflichten erf√§hrst du in der Brosch√ľre des Bildungsministeriums:¬†http://www.bmbf.de/pub/ausbildung_und_beruf.pdf

Muss ich als Azubi selbst eine Krankenversicherung abschließen?

Ja, als Azubi mit eigenem Einkommen musst du dich auch selbst krankenversichern. Sp√§testens zwei Wochen nach Beginn deiner Ausbildung solltest du dich f√ľr eine Krankenkasse entschieden haben und sie deinem Betrieb mitteilen.

Die Kosten teilen du und dein Arbeitgeber: H√§lfte ‚Äď H√§lfte. Es sei denn: Dein monatliches Gehalt liegt unter 325 Euro, dann zahlt nur dein Betrieb.

Zus√§tzlich zur gesetzlichen Krankenkasse hast du die M√∂glichkeit, private Zusatzversicherungen abzuschlie√üen. F√ľr Auszubildende gibt es manchmal sogar g√ľnstigere Tarife.

Welches Gehalt du in der Ausbildung erhältst, kannst du hier nachlesen.

Was ist ein Ausbildungsplan?

Zu jedem Ausbildungsvertrag geh√∂rt ein Ausbildungsplan. Er wird von deinem Ausbildungsbetrieb individuell erstellt ‚Äď muss sich jedoch an den Vorgaben aus der Ausbildungsordnung orientieren. Hier kannst du sehen, welche Themen dich in den n√§chsten Monaten erwarten.

Die sachliche und zeitliche Gliederung des Ausbildungsplans umfasst die thematischen Inhalte der Ausbildung und die Abfolge in Ausbildungseinheiten. Dazu gehört sowohl die Zeit im Betrieb wie auch in der Berufsschule, dein Urlaub usw.

Was ist eine Ausbildungsordnung?

Die Ausbildungsverordnung ist die Grundlage f√ľr deine Ausbildung. Sie ist in ganz Deutschland einheitlich, damit alle auf dem gleichen Stand sind. Darin wird festgelegt:

  • Wie lange deine Ausbildung insgesamt dauert.
  • Welche Kenntnisse und Fertigkeiten du erlernen sollst.
  • Wie der Ausbildungsrahmenplan f√ľr dich aussieht.
  • Welche Pr√ľfungsanforderungen du sp√§ter zu erf√ľllen hast.

Wie lang dauert die Probezeit in der Ausbildung?

Die Probezeit muss mindestens einen Monat betragen und darf nicht länger als vier Monate dauern. Wenn du wochenlang krank bist, kann sich die Probezeit um diesen Zeitraum verlängern. Mehr zum Ausbildungsablauf findest du hier.

Lohnt es sich, vorab ein Praktikum beim Augenoptiker zu machen?

Klar, das ist sehr hilfreich: Du lernst den Betrieb im Alltag kennen und wei√üt besser, ob es der richtige Beruf f√ľr dich ist. Und: Du hast in deiner Bewerbung ein gro√ües Plus. Du kannst ehrlich sagen, dass dir der Beruf Spa√ü macht! Klingt gut? Viele Betriebe bieten in den Ferien die M√∂glichkeit an, ein Praktikum zu machen. Wir helfen dir gern, schicke uns daf√ľr eine E-Mail an:¬†.

Kann ich Augenoptik studieren ohne Abitur?

Ja, es gibt den Bachelor-Studiengang Augenoptik/Optometrie. Studieren kannst du das Fach ohne Abitur, wenn du eine abgeschlossene Augenoptiker-Ausbildung und deinen Meister gemacht hast. An der Fachhochschule Jena gibt es außerdem die Möglichkeit, berufsbegleitend zu studieren.

Wie hoch ist das Augenoptiker-Gehalt?

Das Augenoptiker-Gehalt ist von Bundesland zu Bundesland verschieden. Dar√ľber kannst du dich zum Beispiel auf dieser¬†Gehaltsvergleich-Webseite¬†informieren. Karrierechancen und noch bessere Verdienstm√∂glichkeiten hast du durch Weiterbildungsangebote.

Wie kann ich meinen eigenen Augenoptiker-Laden eröffnen?

Wenn du dich mit deinem eigenen Augenoptiker-Betrieb selbstst√§ndig machen willst, brauchst du eine bestandene Meisterpr√ľfung. Deinen Meister kannst du entweder in Teilzeit neben dem Beruf oder ‚Äď noch schneller ‚Äď in Vollzeit absolvieren. Bevor du dich selbstst√§ndig machst, solltest du einen Businessplan erstellen und sicher gehen, dass die Selbstst√§ndigkeit f√ľr dich realisierbar ist. Handwerkskammern bieten Existenzgr√ľndungsseminare an, die dir alles Wichtige erkl√§ren.

Muss ich mich in der Berufsschule und im Betrieb krank melden?

Wenn du krank bist, brauchst du f√ľr deine Fehlzeiten eine Entschuldigung oder Krankschreibung. Es gibt eine „Meldepflicht“. Das hei√üt: Du muss die Berufsschule oder deinen Ausbildungsbetrieb informieren, wenn du fehlst. Mach das am besten direkt morgens telefonisch. Erscheinst du mehrmals nicht, ohne dich krank zu melden, kann das f√ľr deinen Betrieb ein K√ľndigungsgrund sein. Falls du es mit deinem Ausbilder vereinbart hast, kann dieser bereits ab deinem ersten Krankheitstag ein Attest vom Arzt verlangen.

Kann ich meinen Ausbildungsbetrieb wechseln?

Ja, generell kannst deinen Ausbildungsbetrieb jederzeit wechseln. Zu deinen Rechten als Azubi geh√∂rt es, dass du dir einen anderen Ausbildungsbetrieb suchst, um deine Augenoptiker-Ausbildung fortzuf√ľhren. Zu deinen Pflichten z√§hlt es, dass du die K√ľndigungsfrist einh√§ltst ‚Äď es sei denn, du befindest dich noch in der Probezeit.

Wie kann ich den Ausbildungsbetrieb wechseln?

Auf der sicheren Seite bist du, wenn du bereits eine neue Ausbildungsstelle gefunden hast, bevor du k√ľndigst. Dann kannst du deinen Ausbildungsbetrieb wechseln ohne Zeit √ľberbr√ľcken zu m√ľssen. Nat√ľrlich musst du die vierw√∂chige K√ľndigungsfrist beachten, wenn du dich nicht mehr in der Probezeit befindest. Wenn dein alter Ausbildungsbetrieb einverstanden ist, k√∂nnt ihr auch einen Aufhebungs- bzw. Aufl√∂sungsvertrag abschlie√üen. Das w√§re die bessere Variante. Gibt es in deinem Betrieb gravierende Probleme wie eine ausbleibende Ausbildungsverg√ľtung, ist eine fristlose K√ľndigung m√∂glich. Kl√§re in jedem Fall mit deiner Berufsschule ab, ob du dir die bereits geleisteten Arbeitszeiten f√ľr deine Augenoptiker-Ausbildung anrechnen lassen kannst.

Wann kann ich meine Augenoptiker-Ausbildung verk√ľrzen?

Es ist m√∂glich die Augenoptiker-Ausbildung bereits mit Vertragsabschluss zu verk√ľrzen oder w√§hrend der Ausbildungszeit selbst. Das sind generell die Voraussetzungen: Du hast bereits ein schulisches Berufsgrundbildungsjahr oder eine Berufsfachschule besucht. Du hast bereits eine √§hnliche Berufsausbildung gemacht, einen Realschulabschluss, Hoch- oder Fachhochschulreife. Die Verk√ľrzung kann 6 bis maximal 12 Monate betragen. Daf√ľr musst du einen speziellen Antrag stellen, den du der zust√§ndigen Stelle (meist Industrie- und Handwerkskammer) vorlegst. Nat√ľrlich m√ľssen auch dein Ausbildungsbetrieb und die Berufsschule davon erfahren. Informier dich gr√ľndlich: Die Voraussetzungen sind nicht √ľberall gleich.

Wann verlängert sich die Augenoptiker-Ausbildung?

Warst du l√§ngere Zeit Krank und hattest l√§ngere Ausfallzeiten in deiner Augenoptiker-Ausbildung? Das k√∂nnte ein Grund sein, um deine Ausbildungszeit zu verl√§ngern. Um h√∂chstens ein Jahr kann auch verl√§ngern, wer die Abschlusspr√ľfung nicht bestanden hat. Dazu muss ein spezieller Antrag bei der zust√§ndigen Stelle vorgelegt werden. Dein Ausbildungsbetrieb wird dazu angeh√∂rt.

Habe ich in meiner Augenoptiker-Ausbildung auch Kundenkontakt?

Der Kundenkontakt ist ein ganz entscheidender Teil der Ausbildung. Als Augenoptiker √ľbernimmst du schlie√ülich eine wichtige Beraterrolle und triffst quasi jeden Tag auf neue Menschen. Das macht die T√§tigkeit so abwechslungsreich. Nat√ľrlich ist es entscheidend, dass du daher gern mit Menschen umgehst. Den Rest lernst du in der Augenoptiker-Ausbildung. Dein Ausbildungsbetrieb unterst√ľtzt dich dabei und f√ľhrt dich St√ľck f√ľr St√ľck an die unterschiedlichen Aufgaben im Kundenservice heran.