Erfolg im Job5 Tipps wie du zielgerichtet erfolgreich im Job wirst | @ DjelicS / iStockphoto.com
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Fokussiert im Job: Zielgerichtet zum Erfolg

Konzentration! Hier erfährst Du, wie wichtig es ist, sich auf eine Sache bewusst fokussieren zu können. Wenn Du das Wesentliche und Wichtige im Auge behältst, lenkst Du Deinen Joballtag in neue Bahnen und Dein Fokus verschiebt sich – die Karriereleiter hinauf.

Fokussieren: Was macht es aus?

Der Schreibtisch ist voll, die To-do-Liste lang und Dein Terminkalender gut gefüllt – jetzt heißt es einen kühlen Kopf zu bewahren, denn viele Menschen verzetteln sich, wenn sie zu viele Aufgaben haben.

Hier hilft es, wenn Du Dich fokussierst. Richte Deinen Arbeitsalltag auf ein Ziel aus und verfolge es mit Deiner Energie, Deiner Kraft und auch mit Leidenschaft, um Deine Jobchancen zu erhöhen. Denn wer fokussiert arbeitet, ist zielgerichtet, ausdauernd und auch hartnäckig. Dafür ist es von Vorteil, einen genauen Plan zu haben. Erledige wichtige Aufgaben und Dinge, die schnell gehen, zuerst. Anschließend kümmerst Du Dich um Projekte, die länger dauern, dann sind die Dinge dran, in die Du Dich leicht einarbeiten kannst und zum Schluss erledigst Du noch mal Punkte, die Dir sehr leicht von der Hand gehen.

Vier essenzielle Regeln des Fokussierens

Diese vier Ratschläge kannst Du umsetzen, wenn Du fokussiert arbeiten möchtest:

  1. Der Weg ist das Ziel: Sich zu fokussieren bedeutet auch, statt zu viel zu arbeiten, eher das richtige zu tun. Gehe Deine Aufgaben durch und erstelle eine Liste nach Wichtigkeit. Diese arbeitest Du dann von oben ab. Lenke Deine Aufmerksamkeit dabei unbedingt auf die Punkte, die ganz oben stehen. So bringst Du Struktur in Deinen Arbeitstag und hast auf jeden Fall die Dinge im Griff, die von großer Bedeutung sind. Mit dieser neuen Effektivität kommst weiter.Und der Rest? Der sollte so lange warten, bis er an der Reihe ist. Wichtig dabei: Rede Dir kein schlechtes Gewissen ein und lasse Dich nicht verunsichern.
  2. Weniger bringt mehr: Oft ist es so, dass Du in etwa 20 Prozent Deiner Zeit 80 Prozent Deiner Aufgaben erledigen kannst. Auch hier kommt die Wichtigkeit der Themen ins Spiel. Fokussieren ist das Stichwort: Statt alles erledigen zu wollen, teile Aufgaben und Zeit ein. So fühlst Du Dich besser und kannst Dich nach einer festen Struktur richten, die Dir Halt gibt. Priorisiere Deine To-do-Liste. Es ist ein wunderbares Gefühl, wenn sich die Aufgaben schnell verringern und Du Deine Produktivität steigerst!
  3. Multitasking vermeiden: Lange gehörte es zu den liebsten Eigenschaften, die Chefs von ihren Mitarbeitern verlangten: das Multitasking. Doch mittlerweile sehen viele Führungskräfte andere Priorisierungen. Multitasking war mal, jetzt ist Fokussierung angesagt. Wenn Du nämlich Deine Energie damit verschwendest, alles auf einmal zu erledigen, kannst Du Dich nicht konzentrieren und brichst unter zu viel Leistungsdruck zusammen. Halte Dich an Deine Liste, lege Dein Handy weg, stelle Dein Arbeitstelefon leise und räume Deinen Schreibtisch auf. Ordnung bringt Dich weiter und erhöht Deine Konzentration. Störquellen und Multitasking sind echte Stolpersteine, wenn es darum geht, dass Du Dich fokussierst.
  4. Pausen bringen Dich weiter: Klar, Du möchtest diese eine Aufgabe am liebsten noch erledigen, bevor Du eine Pause machst. Doch oft ist das gar nicht zielführend. Regeneration ist extrem wichtig für die Konzentrationsfähigkeit. Wenn Du kleine Auszeiten in Deinen Arbeitsalltag einbaust, bist Du effektiver. Wenn Du alle zwei bis drei Stunden mal kurz abschaltest, Dir eine Kaffee- oder Verschnaufpause gönnst, kannst Du anschließend fokussierter weiterarbeiten. Dazu zählt auch die Mittagspause! Es mag noch so stressig sein, gönn’ Dir kurz Ruhe, iss etwas und schnappe frische Luft. Du wirst sehen, dass Du im Anschluss sehr viel besser arbeiten kannst.

So lernst Du, Dich zu fokussieren

Du verzettelst Dich immer wieder? Dann übe das Fokussieren. Beginne damit, eine Liste mit Deinen täglichen Aufgaben zu erstellen und priorisiere die einzelnen Punkte. Das Wichtigste steht oben, nach unten nimmt die Dringlichkeit dann ab.

Solche kleinen Schritte bringen Dich weiter, weil sie Deinem Handeln Struktur geben. Du musst nicht sofort perfekt sein. Denn auch die kleinen Dinge sorgen für einen Wandel. Stelle Dir deshalb zwischendurch unbedingt diese Frage: Bringt mich meine aktuelle Aufgabe meinem Ziel näher? 

Beantwortest Du sie mit „Nein“, bist Du vom Weg abgekommen und solltest Dich neu fokussieren. Kannst Du sie hingegen mit „Ja“ beantworten, bist Du schon ein kleiner Fokussier-Profi. Weiter so! Denn so steigerst Du Deine Motivation und wirst im Job immer besser.

5 Tipps, wie Du fokussiert im Job sein kannst

Wenn Du fokussiert arbeitest, kannst Du Deine Motivation sogar steigern. Du arbeitest schneller, mit mehr Begeisterung und wirst besser in dem, was Du tust. Tolle Begleiterscheinungen!

Wenn Du aber bei der Arbeit oft abgelenkt wirst und zu viele Dinge gleichzeitig anfallen, verlierst Du manchmal vielleicht Dein Ziel aus den Augen. Puh! Diese Tipps helfen Dir aber, fokussiert durch den Joballtag zu kommen:

  1. Ablenkungen vermeiden: Wer fokussiert arbeitet, hat eins schnell gelernt: Ablenkungen sind Gift für die Effektivität. Deshalb solltest Du Deinen Arbeitsfluss möglichst nicht unterbrechen. Richte Dir spezielle Zeiten ein, in denen Du Mails beantwortest, schalte zwischenzeitlich Deinen Anrufbeantworter ein, wenn Du Dich konzentrieren willst, schließe die Bürotür und lege Dein Handy zur Seite. Du wirst schnell merken, dass Du viel besser wirst, wenn Du fokussiert an Aufgaben arbeitest. Ein weiterer Vorteil: Du schaffst mehr, weil Du nichts mehr nebenbei erledigst.
  2. Druck erhöht das Stresslevel: Deadlines spornen manchmal vielleicht an, auf lange Sicht bezweckt zu viel Druck aber genau das Gegenteil. Du verlierst Deinen Fokus, versuchst zu viele Dinge gleichzeitig zu erledigen und schaffst nur noch Teilaufgaben. Das große Ganze verlierst Du aus den Augen und Dein Fokus verschiebt sich. Das ist die völlig falsche Herangehensweise, wenn Du fokussierter werden möchtest. Denke also nicht ständig daran, was noch alles erledigt werden muss, sondern erstelle eine kleine Schutzmauer in Deinem Kopf, die den Stress reduziert. Lasse nur das herein, was Dich Deinem Ziel näherbringt. Das macht Dich schneller und so schaffst Du täglich viel mehr Aufgaben!
  3. Unterfordere Dich nicht: Herausforderungen schaffen neue Reize und machen Dich besser in dem, was Du tust. Wer sich ständig langweilt, verliert den Fokus und seine Ziele aus den Augen. Brauchst Du neue Aufgaben, dann fordere diese bei Deinem Chef ein. Alles mit Links zu machen hört sich zwar verlockend an, bringt Dich auf der Karriereleiter aber nicht weiter nach oben.
  4. Struktur gibt Halt: Legst Du genau fest, in welchem Zeitraum Du eine Aufgabe erledigt haben möchtest, kannst Du Dich besser fokussieren. Achte dabei darauf, dass Du Dir Deinen Arbeitstag nicht zu voll packst. Takte nicht die gesamten acht Stunden durch, sondern schaffe Blöcke, in denen Du Dich den wichtigsten Aufgaben Deiner Liste widmest. So kommst Du gut voran und hast noch genügend Zeit für kleine Dinge und To-do’s.
  5. Kleine Ziele, große Wirkung: Hast Du eine zeitaufwendige Aufgabe bekommen, ist ganz klar, dass Du diese nicht innerhalb eines Tages erledigen kannst. Verzweifle nicht daran. Gehe durchdacht und mit Professionalität an die Sache heran und versuche mal folgenden Ansatz: Setze Dir kleine Ziele, die Du zwischendurch erreichst. Denn nichts ist schlimmer, als sich von seiner Arbeit erschlagen zu fühlen. Handelst Du Step by Step und erreichst Deine Mini-Pläne, wird alles leichter.