Effektivität: Tipps wie Du produktiv arbeiten kannst | Quelle: © Roman Samborskyi / ShutterStock.com
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Effektivität: So arbeitest Du produktiv

Zufriedenheit hat viel mit Effektivität zu tun. Aber auch andere Faktoren spielen eine Rolle zur Steigerung der Produktivität im Job. Wenn Du nach Deiner Ausbildung als Augenoptiker noch viel erreichen möchtest, sind diese Tipps und Ratschläge für Dich als aufstrebenden Karrierekletterer unverzichtbar. Schau sie Dir gut an.

Voraussetzungen für mehr Effektivität

1.   Du hast Freude an Deiner Arbeit:

Nur, wenn Du Deinen Job gern machst, wirst Du effektiv. Es erleichtert Vieles, wenn Du gern mit Kunden umgehst, Dich mit Trends umgibst und mit den Geräten und in der Werkstatt auskennst. Finde für Dich Deine Favoriten aus der Ausbildung und spezialisiere Dich auf diesem Gebiet. Das ist ein echter Produktivitäts-Booster.

2.   Gönne Dir Auszeiten:

Ständige Überstunden, keine Pausen und immer noch etwas zwischendurch erledigen? Wenn Du Dir zu viel aufbürdest und es immer übertreibst, steigerst Du Deine Effektivität nicht, sondern minderst sie. Schon nach acht Stunden Arbeit steigt die Fehlerquote um 10 Prozent, nach zehn Stunden sogar um 28 Prozent. Gönne Dir also regelmäßige Pausen und kleine Breaks, um Dich zu motivieren und das Beste aus Dir herauszuholen.

3.   Setze Dir Prioritäten:

Ein Arbeitstag kann schnell vorbeiziehen, wenn Du viel zu tun hast. Wenn Du am Ende des Tages merkst, dass noch immer viele wichtige Dinge auf Deinem Zettel stehen, gehe folgendermaßen vor: Markiere jede Aufgabe mit einer Ziffer. Die Nummer 1 ist am nächsten Tag unbedingt abzuarbeiten, Nummer 2 kommt direkt danach. Wenn Du Deine Aufgaben also selbst strukturierst und Prioritäten vergibst, kannst Du nichts Wichtiges vergessen!

Wertvolle Arbeitsplatz-Tricks für mehr Effektivität

Du möchtest als Berufseinsteiger nach der Ausbildung mehr erreichen und erfolgreicher im Job sein? Diese Tipps und Ratschläge helfen Dir in Zukunft produktiver zu sein:

  • Klangvoll
    Leise Deine Lieblingsmusik hören? Das kann unheimlich anspornen! Allerdings solltest Du, bevor Du Deine Playlist abspielst, unbedingt Deinen Chef und Deine Arbeitskollegen fragen, ob Musik im Unternehmen erlaubt ist. Im Umgang mit Kunden funktioniert das natürlich nicht, aber wenn Du in der Werkstatt an einer Fassung arbeitest oder Brillengläser einfasst, erlauben Sie Dir vielleicht, Musik zu hören.
  • Light it up!
    Gerade in der Werkstatt und bei der Feinarbeit mit Fassungen ist Licht ein zentrales Thema. Die richtige Beleuchtung ist essenziell für Effektivität: Du solltest alles, mit dem Du arbeitest, gut sehen oder ausleuchten können. Damit es nicht zu Reflexionen oder Licht durch störende Quellen kommt, sorge für die richtige Arbeitspositionierung. Checke das am besten im Vorfeld, damit Du Deinen Workflow nicht unterbrechen musst und Deine Augen nicht müde werden. Weiterhin ist Tageslicht ein wichtiges Thema – verkrieche Dich nicht den ganzen Tag drinnen, sondern mache zwischendurch Pausen und geh’ mal raus. Das weckt die Lebensgeister!
  • Farbenspiel
    Damit Du Dich wohlfühlst, kannst Du Deinen Arbeitsplatz – nach Absprache mit Deinem Vorgesetzten – ein wenig nach Deinen Wünschen gestalten. Ein Bild auf Deinem Schreibtisch, eine Unterlage im Lieblingston oder Dekoelemente machen viel aus. Und die Wirkung von Farben ist dabei nicht zu unterschätzen!
  • Klimawechsel
    Damit das Raumklima in eurer Abteilung besser wird, sind Pflanzen unverzichtbar. Sie sorgen für bessere Luft und steigern das Wohlbefinden. Frage Deinen Vorgesetzten mal, ob er Pflanzenkübel ebenso wichtig in Bezug auf die Effektivität hält, wie Du. Vielleicht könnt ihr euer Büro zusammen etwas grüner gestalten.
  • Ordnung ist das halbe Leben
    Chaos kann Stress verursachen. Wenn Du wichtige Unterlagen nicht sofort finden kannst, sie aber dringend benötigst, wird Deine Effektivität gehemmt. Räume Deinen Arbeitsplatz deshalb regelmäßig auf und strukturiere Dich. Das macht Deine Arbeit viel entspannter und Du bleibst cool.
  • Die richtige Position
    Als junger Mensch willst Du davon zwar noch nichts hören, aber Dein Rücken wird es Dir später danken. Sitzen ist laut Wissenschaftlern eine der häufigsten Ursachen für Haltungsschäden oder gesundheitliche Probleme. Wer viel sitzt und dabei nicht auf die passende Positionierung der Arbeitsgeräte oder einen ergonomischen Stuhl achtet, wird früher oder später Rücken-, Schulter- oder Nackenschmerzen bekommen. Rufe Dir das regelmäßig ins Gedächtnis und achte zur Prävention und Selbstoptimierung schon jetzt darauf.

Denke daran: Effektivität ist kein verlässlicher Faktor

Härter arbeiten bedeutet nicht immer, dass Du mehr schaffst. Nimm Dir also den Druck von den Schultern und versuche, entspannter an Aufgaben heranzugehen. Außerdem hilft es, wenn Du Deine Arbeitszeit nicht komplett verplanst, sondern etwas Luft für eventuelle, neue Anfragen lässt oder diese nutzt, um in Ruhe über Deine To-do’s nachzudenken. Zudem solltest Du jederzeit darauf bedacht sein, dass Du zufrieden bist. Denn: Je glücklicher Du im Job bist, desto höher sind Deine Produktivität und Selbstsicherheit. Das ist sowohl für Dich persönlich als auch Deine Kollegen und Deinen Arbeitgeber von Vorteil.