Ausbildungsplan / AusbildungsrahmenplanAusbildungsplan Definition | © Syda Productions / fotolia.com
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Ausbildungsplan: Deswegen ist er so wichtig!

Jeder staatlich anerkannte Ausbildungsberuf, so auch der des Augenoptikers wird inhaltlich durch die genannten „Ausbildungsverordnungen“ geregelt. Diese sind gesetzlich verankert und schreiben vor, welche Inhalte im Ausbildungsplan berücksichtigt werden müssen.

Was steht im Ausbildungsplan?

Beginnst du eine Ausbildung in einem Betrieb, muss dein Ausbilder den so genannten „Ausbildungsrahmenplan“ oder kurz „Ausbildungsplan“ erstellen. Der Ausbildungsplan ist eine Art Ablaufplan für deine Ausbildung. In ihm wird aufgelistet, welche Inhalte du in deiner Ausbildung erlernst und in welcher zeitlichen Reihenfolge diese betrieblich, also innerhalb deines Ausbildungsbetriebs, oder außerbetrieblich, also in der Berufsschule vermittelt werden. Der Ausbildungsplan enthält somit eine sachliche und eine zeitliche Gliederung deiner Ausbildung. In ihm sind außerdem Fakten wie die Dauer der Probezeit festgeschrieben.

Wichtig: Der Ausbildungsrahmenplan muss alle Fertigkeiten und Kenntnisse enthalten, die in der Ausbildungsverordnung festgeschrieben sind. Diese Ausbildungsinhalte sind in so genannten „Ausbildungseinheiten“ zusammengefasst. Im Falle der Augenoptikerausbildung sind das zum Beispiel Einheiten wie „Brillengläser bearbeiten und einfassen“ oder „Waren verkaufen“. Außerdem ist festgeschrieben, wie lange diese Ausbildungseinheiten dauern.

Ihr wollt wissen, wie ein Ausbildungsplan im Augenoptikerhandwerk konkret aussieht? Hier könnt ihr euch einen Leitfaden des Zentralverbands der Augenoptiker herunterladen!

Betrieblicher Ausbildungsplan des ZVA

Warum ist der Ausbildungsplan so wichtig?

Der Ausbildungsplan ist eine Art Kontrollelement und dient dem Schutz der Azubis. Denn durch ihn wird gewährleistet, dass du in deinem Betrieb und in der Berufsschule alles Nötige erlernst, um die Gesellenprüfung erfolgreich abzulegen. Gerade zu Beginn deiner Ausbildung, wirst du dich fragen, wie du all den Stoff jemals beherrschen sollst. Doch keine Panik! Die Ausbildung ist so gegliedert, dass die Inhalte aufeinander aufbauen. Du erlernst also erst alle nötigen Grundlagen und nach und nach die Details. Übrigens: Damit kontrolliert werden kann, ob du auch tatsächlich alle Ausbildungsinhalte erlernst, die im Ausbildungsrahmenplan aufgelistet sind, musst du einen Ausbildungsnachweis, das so genannte „Berichtsheft“ führen. Hier haben wir Tipps und Wissenswertes rund um den Ausbildungsnachweis für dich zusammengestellt!