TeambuildingTeambuilding ist die Voraussetzung für gute Zusammenarbeit | © jacoblund / iStockphoto.com
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Teambuilding: So wächst der Kollegenkreis zusammen

Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit ist die Voraussetzung für ein positives Arbeitsklima. Denn nur wenn sich alle Mitarbeiter in einem Team gut verstehen, können sie auch gute Leistungen erbringen. Aber was ist eigentlich das Geheimnis von Teamwork? Hier kriegst Du wichtige Tipps für erfolgreiches Teambuilding.

Voraussetzungen für erfolgreiches Teambuilding

Damit Du und Deine Kollegen zusammenwachsen, ist es nötig, dass jedes Mitglied der Gruppe eine Aufgabe hat und sich alle aufeinander einspielen. Wenn Du also als Azubi neu in ein Team kommst, mache Dir die Wichtigkeit dieser Aspekte klar. Mit diesen 5 Faktoren kann das Maximum aus einem Team herausgeholt werden:

Klare Ziele: Jedem im Team sollte das Vorhaben für ein optimales Ergebnis klar sein. Ihr braucht ein gemeinsames Ziel. Macht euch klar, was erreicht werden soll und vertieft euch in eure Aufgabe.

Die passende Größe: Damit das Teambuilding richtig funktioniert, sollte jedem Mitglied des Teams eine Aufgabe zugeteilt werden. So könnt ihr anstehende Herausforderungen ideal meistern. Auf Dauer sind weder zu kleine noch zu große Teams erfolgreich. Berücksichtigt bei der Zusammenstellung des Teams den Umfang des Projekts – jeder sollte etwas zu tun haben und das Pensum ausgewogen und gerecht verteilt sein.

Unterschiedliche Persönlichkeiten: Damit euer Team viel erreichen kann und produktiv ist, sollte bei der Konstellation darauf geachtet werden, dass es verschiedene Persönlichkeitstypen, Begabungen und Vorlieben gibt, sonst nehmt ihr euch nur gegenseitig die Aufgaben weg. Verschieden Charaktere und Kompetenzen sind also unverzichtbar – auch um Stress zu reduzieren.

Ein akzeptierter Leiter: Jedes Team braucht eine Führung, also einen Leader, der die Verantwortung übernimmt, alles im Blick behält und euch leitet. Im besten Fall wird dieser „Chef“ von allen akzeptiert.

Funktionierende Kommunikation: Schon viele Vorhaben sind gescheitert, weil die Mitglieder eines Teams nicht miteinander geredet haben. Eine leistungsfähige Gruppe sollte aber ständig im Austausch und Kontakt stehen. Alle sollten stets auf demselben Stand sein – das ist ein echter Erfolgstrick.

Welche Persönlichkeiten gehören in ein erfolgreiches Team?

Ein ergebnisorientiertes Team sollte sich ideal ergänzen. Eine gute Mischung ist also wichtig, damit es nicht zu Reibereien oder Kompetenzgerangel kommt. Jeder hat seine eigenen Stärken und Schwächen und ist für das Team im Idealfall ein unverzichtbarer Experte. Lies hier, welche Typen unverzichtbar sind für ein gutes Team. Welcher Typ bist du?

Schlaue Menschen: Damit ein Team gut funktioniert, sollte aus jedem Themenbereich ein Experte vertreten sein. Denn: Wer Wissen teilt, lernt voneinander.

Zuhörer: In einem Team, in dem jeder vom anderen lernen möchte, verläuft es harmonisch. Man hört sich zu und es gibt keine dominierenden Charaktere. Es ist konstruktiver, sich auf andere einzulassen.

Gewinnertypen: Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, benötigt man Erfolgswillen und viel Antrieb. Jemand, dem ein paar Überstunden oder zusätzliche Aufgaben nichts ausmachen, kann andere motivieren und das Team nach vorne bringen.

Zuverlässige Menschen: Nur wenn ihr euch aufeinander verlassen könnt, zielstrebig seid und immer das Beste gebt, kann eure Gruppe erfolgreich sein. Schon ein fauler Mitarbeiter kann genügen, um die Team-Leistung zu mindern. Außerdem kommt es so zu Unstimmigkeiten. Beachtet das also beim Teambuilding unbedingt!

Analytiker: Kreativität ist gut und schön, aber auf einen Pragmatiker sollte keine Gruppe verzichten. Er konzentriert sich auf das Machbare und prüft, was zur Umsetzung und Realisation notwendig ist.

Menschen, die Leidenschaften teilen: Es ist immer besser, wenn alle das Gleiche wollen, anstatt sich in unterschiedliche Richtungen zu orientieren. Wer als Gruppe an einem Strang zieht und gegenseitig unterstützt, kommt weiter. So ist das Team besser gegen Widerstände und Leistungsdruck gewappnet.

Verkäufer: Damit das Ergebnis, die Idee oder das Produkt später auch bei möglichst vielen Kunden ankommt, sind Verkäufer wichtig. Und Promoter helfen nicht nur nach außen, sondern auch nach innen. Sie geben Feedback von Kunden zurück und tragen so zur Entwicklung maßgeblich bei.

Die 4 Phasen des Teambuilding

Um ein positives Arbeitsklima und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zu schaffen, muss sich ein Team entwickeln. Dabei durchläuft es einen Prozess und folgende Phasen:

Orientierungsphase

Hier lernen sich alle Teilnehmer kennen und es kommt zum ersten Kontakt. Alle sind nett, höflich und tasten sich an einander heran. Sie beobachten sich und schätzen einander ein. Es gibt noch wenig Vertrauen, alle handeln einzeln und Wissen wird noch nicht bereitwillig geteilt.

Konfrontationsphase

In diesem Abschnitt des Teambuilding findet jeder seinen Platz in der Gruppe. Eventuell kann es jetzt zu Machtkämpfen oder Auseinandersetzungen kommen, denn jeder möchte das beste Stück vom Kuchen. Oft scheitert das Teambuilding in dieser Phase. Wenn sich die einzelnen Individuen nicht integrieren können oder Parteien so gar nicht miteinander klarkommen, befinden sie sich in einer Sackgasse. Daher ist ein Gruppenleiter oder Teamleader unverzichtbar. Seine Aufgabe ist es, die einzelnen Mitglieder zu steuern, Bedürfnisse zu erspüren und auf jeden einzugehen.

Kooperationsphase

Nach der Aufregung der letzten Phase kehrt jetzt etwas Ruhe ein. Im besten Falle wissen nun alle, was gefordert ist und was erreicht werden soll. Die Gruppe hat sich gefunden und kooperiert. Alle wissen, worum es geht und welchen Teil sie zum Erfolg betragen können. Das Teambuilding zeigt hier erste Erfolge, denn die Gruppe wächst und arbeitet zusammen.

Wachstumsphase

Nur wenige Teams erreichen diese Phase, denn hier kennen sich alle blind und können einander vertrauen. Die Mitglieder arbeiten nicht mehr als Einzelpersonen, sondern im Teamverbund. Alle Energie fließt in das Gemeinschaftsprojekt und es sind bereits gute Ergebnisse erzielt worden, die die Motivation anregen.

8 Teambuilding-Tipps für eine gute Stimmung im Team

Damit das Arbeitsklima gut und die Motivation bestehen bleibt, bedarf es manchmal geringfügiger Unterstützung. Diese Teambuilding-Tricks helfen dabei:

Wochenplanung: Die Gruppe sollte gemeinsam die Woche planen. Hier sollten alle einbezogen werden, denn jeder soll die Möglichkeit haben, Einfluss zu nehmen.

Projektbesprechungen: Damit alle Kollegen auf dem gleichen Stand sind, und das Projektziel kennen, sind Meetings unverzichtbar.

Kaffeepause: Wer beruflich eng zusammenarbeitet, sollte auch die zwischenmenschlichen Beziehungen stärken. Da helfen oft schon eine kurze Kaffeepause und ein wenig Smalltalk. Die Mitarbeiter nehmen sich anschließend nicht nur als Kollegen, sondern auch als Menschen wahr.

Delegation: Führung ist gut, aber Vertrauen in das Team ist besser. Der Chef sollte daher den Gruppenmitgliedern die Möglichkeit gewähren, Aufgaben auch mal weiterzugeben. Denn nur wer Synergien nutzt, erzielt ein gutes Ergebnis.

Feedback und Verbesserungen: Kritikfähigkeit will gelernt sein. Jeder kann etwas dazulernen – sowohl der Leader als auch jeder andere Kollege. Sich zuzuhören und Veränderungen möglich zu machen, gehört zum Arbeitsalltag dazu. Davor sollte sich niemand verschließen.

Mitarbeit: Ein echter Teamplayer erledigt seine Aufgaben gewissenhaft. Wer faul ist und alles auf andere abwälzt, wird schnell unbeliebt und stört die Stimmung in der Gruppe.

Hast Du schon gute Tipps und Ideen entdeckt, wie Du und Deine Kollegen besser zusammenwachsen? Probiere sie aus und profitiere davon!