Gesprächsregeln sind hilfreich für einen respektvollen Umgang | © RealPeopleGroup / istockphoto.comTipps & Ratgeber
Acht Gesprächsregeln: So führst Du Jobgespräche mit Respekt
Sie geben Struktur, sorgen dafür, dass Du selbstbewusster auftrittst und vermeiden, dass alles im Chaos endet – Gesprächsregeln können Dich vor so manch peinlicher Situation retten. Welche das sind? Wenn Du weiterliest, erfährst Du alles Wichtige.
Warum brauchen wir Gesprächsregeln?
Du kommunizierst praktisch immer. Auch wenn Du nichts sagst. Denn Sprache ist nicht alles. Das nonverbale hat einen großen Anteil an unserer täglichen Kommunikation. Mimik, Gestik und Tonalität gehören zu Gesprächen einfach dazu. Und daher müssen wir sie auch beachten, wenn wir uns die wichtigsten Gesprächsregeln genauer anschauen.
Acht wichtige Gesprächsregeln
Wir finden: Gesprächsregeln gehören zur Allgemeinbildung, zur Etikette und zum guten Benehmen einfach dazu. Sie sind nicht spießig oder langweilig, sondern erleichtern Dir das Leben.
Die wichtigsten Regeln im Überblick
- Andere ausreden lassen
Beherzigst Du das, zeigst Du Wertschätzung und Respekt. Niemand wird gerne unterbrochen. Manchmal fällt es aber besonders schwer, jemanden nicht zu stören oder dazwischenzufahren. Gerade, wenn Du es besser weißt oder Lügen im Raum stehen. Jeder sollte die Chance bekommen, etwas zu erklären und das in Ruhe und ohne Druck. Nicht so easy, versuche Dich aber unbedingt daran zu halten: Wenn Dein Gegenüber fertig ist, kannst Du einhaken und Deinen Standpunkt klarmachen oder Deine Meinung äußern. - Monologe vermeiden
Menschen, die Gespräche an sich reißen und nicht in der Lage sind Dialoge zu führen, sind anstrengende Gesprächspartner. Diese Menschen wollen durchgehend reden, können die Dinge oft aber nicht auf den Punkt bringen. Puh! Versuche daher, Deine Aussagen konkret zu halten, nicht auszuschweifen und behalte andere Gesprächsteilnehmer im Blick. Erkennst Du, dass sie abschweifen, werde eindeutiger. - Halte Dich zurück
Du hast einen Ratschlag für Dein Gegenüber oder weißt etwas besser? Gut für Dich. Aber eine unverzichtbare Gesprächsregel besagt: Gib keine ungebetenen Ratschläge. Viele fühlen sich dadurch kleingemacht oder nicht ernst genommen. Gib nur Feedback, wenn Du wirklich darum gebeten wirst. - Ich-Botschaften senden
Wenn Du doch mal Kritik äußerst, halte sie unbedingt konstruktiv. Ich-Botschaften nehmen die Schärfe aus Aussagen und die anderen fühlen sich weniger angegriffen, weil Du erst Deine eigenen Beobachtungen oder Gefühle ansprichst. - Rücksicht nehmen
Beobachte andere Gesprächspartner genau, gerade, wenn es sich um Team-Meetings oder Gruppengespräche handelt. Wenn jemand dabei ist, der oder die etwas sagen möchte, aber nicht zum Zuge kommt, unterstütze dabei, dass es klappt. Sich selbst zurückzunehmen ermutigt andere und verbessert die Gesprächsatmosphäre. - Nicht von Dir auf andere schließen
Verallgemeinerungen und pauschale Aussagen lassen Dich unsicher wirken. Sie decken auf, dass Du Dich bei einem Thema nicht besonders gut auskennst. Sprich also immer nur von Dir selbst und ziehe niemanden in etwas hinein. - Direkte Ansprache
Rede nicht über andere Personen, wenn diese anwesend sind. Sprich sie besser direkt an. Dies kannst Du auch vor anderen tun, solange Du sie nicht lächerlich machst oder Dich über sie stellst. Kommunikation sollte immer auf Augenhöhe passieren, achte also immer auch auf Deine Wortwahl. - Stelle Fragen vor Aussagen
Bist Du Dir tatsächlich sicher, wenn Du Dir eine Meinung über etwas gebildet hast? Oder hast Du Dich eventuell blenden lassen? Oft macht es Sinn, doch noch die ein oder andere Frage zur Festigung Deiner Auffassung zu stellen. So erfährst Du mehr, nimmst Dich aus der Schusslinie für Kritik und kannst Falschaussagen aufdecken.



