Interview mit Nicole SteinemannInterview mit Nicole Steinemann im Aus- und Weiterbildungszentrum Karslruhe
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Interview mit Nicole Steinemann

Nicole Steinemann gehört zu den ersten Auszubildenden des Berufsschulstandortes Bad Dürkheim, die ihre überbetriebliche Lehrlingsunterweisung in Karlsruhe absolvieren. Nach Ostern war sie mit ihren Mitschülern beim Grundkurs und wurde am ersten Tag als 1.500ster Azubi ausgelost. Als Überraschung erhielt sie eine Lomo´Instant Automat vom Südwestdeutscher Augenoptiker-Verband. Grund genug, uns mit ihr zu unterhalten! Nicole Steinemann ist 19 Jahre alt, arbeitet in Ludwigshafen und wohnt in Maxdorf. Sie ist im ersten Lehrjahr in der Ausbildung zur Augenoptikerin.

Herzlich willkommen im Aus- und Weiterbildungszentrum Karlsruhe. Wie war Ihre Anreise?

Vielen Dank, die Anreise war ganz einfach! Ich wohne in Maxdorf, der Weg hierher ist also nicht sehr weit. Wir sind in einer Fahrgemeinschaft mit dem Auto angereist.

Sie übernachten also im Boardinghouse?

Genau. Im nächsten Kurs werden wir jedoch abends wieder nach Hause fahren. Es sind ja nur 40 Minuten, da geht das.

Gefällt Ihnen die Unterbringung nicht?

Doch, doch, absolut! Ich war positiv überrascht, man hat ja immer so eine gewisse Erwartungshaltung, wenn man in ein Wohnheim kommt. Aber so schön ausgestattete und gemütliche Zweierzimmer habe ich nicht erwartet. Also am Boardinghouse liegt es nicht, dass wir wieder nach Hause fahren werden. Und im AWZ fühle ich mich auch gut aufgehoben.

Sie sind nun zum ersten Mal in Karlsruhe und absolvieren Ihren Grundkurs. Wie haben Ihnen die bisherigen Tage gefallen?

Sehr gut! Man lernt wirklich viel, auch in der Theorie. Ich finde es sehr interessant, dass es in einigen Bereichen verschiedene Methoden für die Bearbeitung oder Lösung gibt, und diese werden uns beigebracht. Auch stärkt die gemeinsame Woche den Klassenzusammenhalt und man lernt Selbstständigkeit, da wir uns ja auch selbst verpflegen und in der Werkstatt alleine arbeiten müssen. Klar, der Ausbilder ist immer da wenn man Fragen hat oder Hilfe braucht, aber man möchte gerne so viel wie möglich selbstständig erarbeiten. Mein Ausbilder ist sehr verständnisvoll, wenn man Rückfragen hat. Das macht es einfacher, um Hilfe zu bitten.

Wurden Sie im Vorfeld des Grundkurses über die Ülu informiert?

In der Berufsschule. Herr Sickel und Frau Ullmer waren zur Begrüßung in Bad Dürkheim und haben uns die Ülu vorgestellt. Und mit der Einladung zum Grundkurs haben wir ja auch die ganzen Dokumente und eine Broschüre erhalten. Also ich fühlte mich bestens informiert.

Was hat Ihnen bislang in Ihrer Ülu-Woche am besten gefallen?

Eindeutig die Arbeit mit den Zentrierbrettchen! Man muss anzeichnen, sägen, schleifen, Millimeterpapier anlegen und polieren, das macht wirklich Spaß! Und Gläser schleifen ist auch nicht schlecht! Mir gefällt auch, dass wir morgens eine Theorieeinheit haben, auf die dann unsere praktische Arbeit aufbaut.

Wie verbringen Sie und Ihre Mitschüler die Abende?

Am ersten Abend haben wir zusammen gekocht und uns unterhalten. Tags darauf habe ich an der Stadtführung teilgenommen und dann noch ein wenig Zeit in der Stadt verbracht. Ich denke, heute werden wir gemütlich zusammensitzen und erzählen.

Was sagen Sie zum Aus- und Weiterbildungszentrum, der Ausstattung und der Einrichtung?

Ich bin positiv überrascht, es ist alles sehr modern, die Einrichtung ist schön und farbenfroh, es gefällt mir sehr gut! Das Team ist super nett und ein großes Lob an alle, die beim Aufbau mitgearbeitet haben! Super Leistung!

Vielen Dank, das gebe ich natürlich gerne weiter! Wir wünschen Ihnen noch eine schöne Restwoche und danken Ihnen für Ihre Zeit!